Aubis Betrüger machen weiter

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Zur Navigation springenZur Suche springenKlaus-Hermann Wienhold (Wahlplakat zur Wahl 1985)

Klaus-Hermann Wienhold (* 27. Dezember 1949 in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (CDU).

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus-Hermann Wienhold besuchte eine höhere Wirtschaftsschule und wurde 1968 Beamter der Bereitschaftspolizei Berlin. 1973 wechselte er zur Kriminalpolizei und trat 1979 der CDU bei. Er war ab 1981 persönlicher Referent des Senators Edmund Wronski und wurde im selben Jahr bei der Berliner Wahl 1981 in die Bezirksverordnetenversammlung im Bezirk Spandau gewählt. 1984 wurde Wienhold Landesgeschäftsführer der CDU Berlin und konnte ein Jahr später bei der Wahl 1985 das Direktmandat im Wahlkreis Spandau 1 im Abgeordnetenhaus von Berlingewinnen. Ab 1994 war er geschäftsführender Gesellschafter der Firma „Aubis“. Bis 1995 war er Mitglied des Parlaments.

Aubis und der Berliner Bankenskandal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vormalige „Aubis-Gruppe“ (Initiatoren: Klaus-Hermann Wienhold und Christian Neuling) hatte Mitte der 1990er-Jahre einen Kredit in Höhe von 500 Mio. DM von der Berlin-Hannoverschen Hypotheken-Bank AG (Berlin Hyp), einer Tochter der Bankgesellschaft Berlin, bekommen, mit dem sie den Kauf von 14.000 Wohnungen in ostdeutschen Plattenbauten zu 100 % finanzierte. Als Aubis dann in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, hat sie diese Wohnungen Ende 1999 an die Bankgesellschaft verkauft und diesen Kredit beglichen.[1][2]

Im Oktober 1995 hatte Wienhold dem damaligen CDU-Fraktionschef und Chef der darlehensgebenden Berlin Hyp Klaus-Rüdiger Landowsky eine Spende für die CDU Berlin in Höhe von 40.000 DM in bar überreicht, von der Neuling erst zur Jahreswende 2000/01 erfuhr. Neuling übernahm im Februar 2001 auf Bitten von Eberhard Diepgen die Verantwortung für 20.000 DM.[1] Diese und weitere Vorgänge brachten den Berliner Bankenskandal 2001 ins Rollen, wobei Neuling durch die Presse gezogen wurde. Als Folge traten Landowsky und Diepgen zurück, der Senat Diepgen V wurde gestürzt, während der politische Chefankläger Klaus Wowereit Nachfolger Diepgens wurde. Gegen die Verantwortlichen von Aubis und der Bank wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.[1] Die 19. Große Strafkammer des Landgerichts Berlin erhob 2004 Anklage „wegen Betrugs und versuchten Betrugs“, das Verfahren gegen Wienhold wurde 2006 „aus physischen und psychischen Gründen“ eingestellt.

Eine weitere Verfehlung der Aubis-Manager war, das mit Hilfe des Leipziger Energiedienstleisters Elpag überhöhte Energiepreise zustande gekommen sein sollen, wobei der Bank aufgrund langer mit der Firma geschlossener Vertragslaufzeiten ein Schaden von 15 Mio. Euro gedroht hat.[1][3][2] Die im Februar 2002 verhafteten Neuling und Wienhold kamen nach Hinterlegung einer Kaution von je 950.000 Euro frei. Das sogenannte „Elpag-Verfahren“ begann im Februar 2004. Das Verfahren gegen Wienhold wurde wegen dessen Verhandlungsunfähigkeit von März 2006 bis Sommer 2007 ausgesetzt, aber seitdem nicht wieder eröffnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 395.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ↑ Hochspringen nach:a b c d Stephan LebertAm Pranger. In: Zeit-Magazin. Nr. 51. Bucerius, Hamburg 11. Dezember 2014, S. 22–31 (Online).
  2. ↑ Hochspringen nach:a b Barbara Keller: "Da schmeckt die ganze Suppe nicht!" August 2005, abgerufen am 12. Mai 2015.
  3.  Ronald GläserEhrenwerte Gesellschaften. In: Junge FreiheitWochenzeitung für Politik und Kultur. Jg. 18. Berlin 23. April 2004 (Online).

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Wienhold und Neuling - Profi Betrüger entgehen jeglicher Strafe

Kein Urteil gegen Neuling und WienholdZwei Verfahren zum Bankenskandal heimlich eingestellt

Schuldig oder nicht – zwei Hauptfiguren des Berliner Bankenskandals kommen ohne Gerichtsurteil davon. Das Landgericht hat die Verfahren gegen die Chefs der Aubis-Gruppe Neuling und Wienhold eingestellt. Laut Anklage ging es um einen Schaden von umgerechnet rund 15 Millionen Euro. 

Das Urteil fällt aus. Betrügerische Machenschaften waren Christian Neuling (l.) und Klaus-Hermann Wienhold vorgeworfen worden. Sie bestritten das.Das Urteil fällt aus. Betrügerische Machenschaften waren Christian Neuling (l.) und Klaus-Hermann Wienhold vorgeworfen worden. Sie...FOTO: SERGEJ GLANZE

Zwei der Hauptfiguren der Berliner Bankenaffäre, Klaus Wienhold und Christian Neuling, werden wohl niemals mehr wegen des Vorwurfs des Betrugs und versuchten Betrugs auf der Anklagebank sitzen müssen. Still und heimlich wurden die Verfahren gegen die früheren CDU-Mitglieder bereits vor eineinhalb Jahren eingestellt.

„Das Verfahren wegen Betrugs und versuchten Betrugs wurden am 28. Juli 2013 eingestellt nach Paragraf 206a“, sagte der Sprecher der Berliner Strafgerichte Tobias Kähne auf Anfrage. Beim Tod von Angeklagten, deren dauerhafter Verhandlungsunfähigkeit oder der Verjährung der Straftaten wird auf dieser Grundlage ein Prozess eingestellt. Ob die schwere psychische Erkrankung von Christian Neuling sowie die vorübergehende Erkrankung seines ehemaligen Partners Klaus Wienhold zur Aufhebung des Verfahrens führten oder die Verjährung der Vorwürfe dafür ursächlich sein soll, war am Montag nicht zu erfahren: Der zuständige Richter war nicht im Dienst und die Akten befanden sich im Umlauf.

Parteispende in Höhe von 40 000 DM

Betrügerische Machenschaften waren Wienhold und Neuling von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen worden bei der Bewirtschaftung von Plattenbauten in den ostdeutschen Bundesländern – was sie vehement bestritten hatten. Die Immobilien hatten sie mit hunderten von Millionen von dem damals landeseigenen Berliner Kreditinstitut „Berlin Hyp“ finanziert. Chef der Berlin Hyp war der damalige CDU-Partei- und Fraktionschef Klaus LandowskyWienhold hatte Landowsky in dessen Bankbüro eine Parteispende persönlich überreicht: 40 000 DM in bar. Diese Spende wurde nicht ordnungsgemäß verbucht; das löste die Berliner Bankenaffäre aus und führte zum Bruch der damaligen schwarz-roten Koalition – es begann die Ära von Klaus Wowereit.

Der Prozess gegen Christian Neuling und Klaus Wienhold war vor mehr als zehn Jahren eröffnet worden. Grob gesagt warfen die Ankläger den beiden vor, Wärmevesorgungsverträge zugunsten einer von ihnen beherrschten Firma (Elpag) abgeschlossen zu haben für die Versorgung der von ihnen zusammengekauften und verwalteten Pattenbauten. Die Überschüsse aus diesen Verträgen soll die Elpag dann teilweise an die beiden Unternehmer überwiesen haben, teils „ohne erkennbaren Verwendungszweck“. Die Angeklagten hatten dies bestritten.

Mehr als 10 000 Wohnungen sollten mit Krediten und Förderungen saniert werden

Als die Unternehmensgruppe von Wienhold und Neuling (Aubis) später die Zinsen für ihre Plattenbau-Kredite nicht mehr ordnungsgemäß bezahlten und sie mit Bankenvertretern ein Sanierungskonzept verhandelten, sollen sie ihre Verhandlungspartner über die persönlichen und unternehmerischen Verflechtungen mit der Elpag getäuscht haben, was sie bestritten. Aufgrund der langjährigen Verträge, die teils bis ins vergangene Jahr reichten, soll laut Anklage um einen Schaden von umgerechnet rund 15 Millionen Euro gehandelt haben.

Nach seiner Verurteilung vor dem Amtsgericht hatte Wienhold Berufung eingelegt und erklärt, einen Freispruch vor dem Landgericht erwirken zu wollen. Neuling war nach 83 Verhandlungstagen, zwei Jahre nach der Prozesseröffnung, zusammengebrochen und kam in psychiatrische Behandlung, die mehrere Jahre dauerte.

Mehr als 10 000 Wohnungen hatten Wienhold und Neuling zusammengekauft und wollten diese mit Krediten und Förderungen sanieren. Mehrere hundert Millionen hatte die Berlin Hyp den Firmen des Unternehmerduos geliehen und die Bank musste für die drohenden Verluste Millionen zurücklegen. Viele der Plattenbauten wurden später in Fonds der landeseigenen Bankgesellschaft platziert und mit frischen Kapital von Anlegern alimentiert.


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